Willkommen

Das Projekt

Wandern und Schlafen im Baumhaus:

An den schönsten Stellen mitten in der Natur – zwischen den zwei größten Pfadfinderzentren in Europa – liegt der Schwarzwald. Dort entstehen immer mehr Baumhäuser, die den Wanderern auf Fernwanderwegen zum Übernachten dienen. Bis zu acht Personen finden im Baumhaus einen ganz besonderen Schlafplatz mitten in der Natur, unter Tannenkronen mit freien Blick durch die Baumwipfel in den Sternenhimmel.

Mit etwas Glück kannst Du früh morgens die Rehe auf der Waldlichtung beobachten oder so manche Eichhörnchen oben durch die Wipfel springen sehen. Also: Halte Deine Kamera bereit ganz persönliches einzigartiges Natur- und Wildnisabenteuer!

Baue DEIN eigenes Baumhaus:

Dein TEAMS erstellt für diese WANDERER ein eigenes BAUMHAUS. Gemeinsam mit Deiner Schulklasse, Deiner Familie oder mit Freunden, mit den Auszubildenden Deiner Firma, die Manager eines Konzerns oder die Jugendgruppe, darf hier ihr Können präsentieren. In einem einwöchigen Event bauen wir gemeinsam ein Baumhaus auf, das später von Deiner Gruppe genutzt wird und von den Wanderern für die wir DEIN Baumhaus vermieten.

Unsere Lager sind sehr vielfältig und brauchen DEINE KREATIVITÄT. Neben Lagerfeuer, Zelten im Wald und spannende Geländespiele bietet unser Programmangebot vor allem auch konkrete Naturschutzprojekte. Wir bauen ein Käfer- und Wildbienenhotel, Vogel- und Fledermauskasten, wir kümmern uns um Quellen- und Bäche in der Nähe des Baumhauses oder lernen Pflanzen zu bestimmen, um daraus Tee zu kochen oder einen würzigen Wildnisblattsalat zu machen.

Über uns

„Der Weg ist das Ziel“ bedeutet für uns, dass wir prozessorientiertes Arbeiten und Lernen ermöglichen. Grundlage ist es, Wahrnehmung und Sinne zu schärfen und ein Verständnis für die Vielseitigkeit der Zusammenhänge in Prozessen zu entwickeln.

Das erreichen von Zielen wollen wir stets in den Kontext der Menschenwürde stellen und versuchen ein Verständnis für unterschiedlichste Betrachtungsweisen, Bedürfnisse und Voraussetzungen zu entwickeln.

Ein persönlicher Benefit unseres Programmes ist, dass ein neues Bewusstsein geschaffen wird, das die Entfremdung des menschlichen Daseins im Spiegel der Ganzheitlichkeit der Natur offenbart und dem Einzelnen dabei hilft, ein gesundes inneres Gleichgewicht zwischen gesellschaftlichen Zwängen und echten persönlichen Bedürfnissen herzustellen.

Innovationskräfte legen wir deshalb frei, weil wir zuerst die eigenen Potentiale und die Potentiale anderen Teilnehmer entdecken wollen bevor wir uns in der Betrachtung von Prozessen der Effizienz, der Kontrolle oder der zwanghaften Suche nach „Systemfehlern“ unterwerfen. Die Wertschöpfung eines prozessorientierent Handelns sind Integration und Inklusion einerseits, andererseits ist es auch die Wertschöpfung die direkt daraus erfolgt!

Prozesse zu fördern, zu erörtern, diese zu reflektieren und diesem selbst höchste Wertschätzung beizumessen, dabei voneinander und miteinander zu lernen sind Methoden, die gar nicht in eine Leistungs- und Konsumgesellschaft passen, wo allein das Ergebnis ins Zentrum des Handelns gestellt ist. Dass die Baumhaustechnik wagt einen Unterschied zu machen, deshalb wollen wir uns auch als Forschungs- und Bildungseinrichtung betrachten.

Unser Seminarraum ist die wunderbarste und schützenwerteste Lebensgrundlage die wir haben: Die Natur!

Die „Baumhaustechnik“ bietet alle Möglichkeiten diesen Naturraum mit ALLEN verfügbaren „softskills“ und „hardskills“ des Menschen – sanft, natürlich und nachhaltig – zu erschließen und als Lebensraum würdig zu gestalten und in seiner hohen Qualtität und Perfektion für uns als Mensch neu zu entdecken.

Unser Team

Die strategische Verknüpfung vielseitiger Fachkompetenzen von Mitarbeiter und Teilnehmer beschreiben den Kern der Baumhaustechnik und den Erfolg unserer Gruppe. Trendsetter für die Baumhaustechnik sind Kinder und Jugendliche.

Erwachsene lassen sich in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen von dem Innovationspotential junger Leute inspirieren, entdecken dabei eigene Potentiale und helfen junge Menschen den Räume und Wege so zu gestalten damit sich Lebensträume mit der „Baumhaustechnik“ erfüllen.

Wir wünschen uns, dass die „Baumhaustechnik“ anreize schafft, sich zuerst für eine sinnvolle Prozessgestaltung zu sensibilisieren und zwar im Kontext von Natur, Mensch und Technik. Die Herausforderung ist es, auch vermeintlich unerreichbare Ziele mutig ins Auge zu fassen und diese würdig, bedarfsgerecht im Team Schritte gemeinsam dorthin zu wagen.

Würdigung findet insbesondere der Prozess, Innovation und der Benefit für Mensch und Umwelt. Nachrangig bleibt für die Baumhaustechnik, ob ein technisches Ziel in der Umsetzung erreicht wurde! Ein technisches Ziel und Herausforderung geben lediglich den Anlass dazu gemeinsam einen Prozess zu führen.

Als Baumhaustechniker wollen wir Akzente setzen und den Traum von einer besseren Welt lebendig werden lassen. Wenn nicht wir – wer dann?

Im Mittelpunkt unseres Wirkens stehen:

1. Bildung (Sensibilisierung, Lernbereitschaft, Lehrbereitschaft)

2. Wagnisse (Risikobereitschaft, Abenteuer und Veränderung)

3. Demut (Hingabe, Bereitschaft und Zurückhaltung)

4. Loyalität und Solidarität (Weltverbundenheit, Beständigkeit und Gerechtigkeit)

5. Würde (Achtung vor Geist, Religion, Kultur, Körper und Schöpfung)

Techniken

Die Technik ist grundlegender Lebensbestandteil des Menschen. Die Faszination darüber ist aber auch gepaart mit Unbehangen und zwingt uns mit jedem technischen Fortschritt auch die Frage auf: Steuert der Mensch die Technik oder steuert die Technik vielmehr den Menschen?

Intelligente vernetzte Systeme, selbstlernende Computerprogramme und gigantische Rechenkapazitäten lassen den Menschen immer häufiger wie ein Störfaktor in den von ihm geschaffenen intelligenten Systemen wirken. Unter dem Aspekt oder unter dem Vorwand der Sicherheit und Effizienz werden technische Systeme, Roboter und andere technische Einrichtungen auch Gesellschaftsfähig missbraucht.

Beherrschen wir diese postmodernen technischen Entwicklungen noch?

Die Baumhaustechnik nimmt sich diesen postmodernen technischen Entwicklungen und Herausforderungen an. Es geht darum technische Maßnahmen in den Kontext einer sozialen und ethischen Verantwortung zu stellen. Das gilt für Barrierefreiheit genauso wie für intelligente Steuer- Buchungs- oder Alarmsysteme von Baumhäusern, die ethische und sozialverträglich sein müssen. Dazu wollen wir technische Entwicklungen und intelligente Systeme umfassend verstehen lernen und praktisch erproben.

Die Baumhaustechnik beschäftigt sich daher nicht nur mit einer Statik und Technik um mit dieser sanft die Natur zu erschließen, sondern es geht unter ethischen und sozialen Kritierien auch darum, beispielsweise moderne Steuertechniken und Softwareentwicklung zu ermöglichen.

In der Baumhaustechnik begleitet uns die Frage, ob alles was techisch möglich ist auch nötig ist.

Wenn es uns gelingt einen Prozess zu führen, der dazu beiträgt, dass der Wissenshorizont erweitert wird und dadurch Mittel begrenzt werden, hat die Baumhaustechnik ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Prozesse in der Baumhaustechnik wollen wir ganzheitlich führen. Das heißt es geht nicht nur um rein technisch-physikalische Innovationen sondern insbesondere auch um soziale, religiöse oder ethisch-soziokulturelle Aspekte die wir in den Kontext zu technischen Innovationen stellen.